Ihr Kräuterführungen Sulzbach am Main      Erleben - Riechen - Schmecken - Staunen

 
 

Kräuterrezept des Monats

Kräuterrezept Mai: Holunderblüten-Apfelsaftschorle

750 ml Apfelsaft
6 Holunderblütendolden
250 ml Sprudelwasser
Holunderblüten über Nacht im Kühlschrank im Apfelsaft durchziehen lassen. Apfelsaft abgießen und mit dem Wasser auffüllen. Fertig!

Gut zu wissen:

Früher wurde der Holunder "Apotheke des armen Mannes" genannt. Denn von der gesundheitlichen Wirkung des Holunders profitieren wir sogar zweimal im Jahr. Im Frühjahr von den Blüten und im Herbst von den vitaminreichen Holunderbeeren.


 Kräuterrezept April: Neun-Kräutersuppe

Neun-Kräutersuppe

1 EL Rapsöl
1 Zwiebel
1 mittelgroße Kartoffel
2 Handvoll Wildkräuter
½ l Gemüsebrühe
Kokosmilch
Pfeffer, Salz


Zwiebel und Kartoffeln gewürfelt im erhitzen Öl andünsten.
Die Wildkräuter grob schneiden und dazugeben. Kurz dünsten und mit Gemüsebrühe übergießen. 10-15 Minuten köcheln lassen.
Mit einem Mixer die Suppe fein pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Nach Belieben mit Kokosmilch verfeinern.

Gut zu wissen:

Früher wurde nach altem Brauch zu Frühlingsbeginn eine Suppe aus 9 Kräutern gekocht. Damit wollte man den Frühling begrüßen und den Winter sprichwörtlich aus den Knochen vertreiben. Bei den Kelten und Germanen bestand die Neun-Kräutersuppe aus 3x3 Zauberpflanzen: 3 für die Gesundheit, 3 für die Schönheit und 3 für die Fruchtbarkeit.  Die Christen haben diesen Brauch für die Gründonnerstagssuppe übernommen. Welche 9 Kräuter das waren wurde leider nicht übermittelt. Die Rezepte schwanken je nachdem welche Kräuter in den verschiedenen Regionen zur Verfügung stehen und ob Oster früh oder spät ist.


Kräuterrezept März: Topinambursuppe

1 Kartoffel

1 kleine Zwiebel

2 Topinamburknollen

Öl zum Anbraten

400 ml Gemüsebrühe

Salz/Pfeffer

Topinambur und Kartoffeln waschen. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Topinamburknollen können mit Schale in Würfel geschnitten werden. Die Zwiebel fein würfeln und im Topf mit dem Öl anschwitzen. Bevor sie braun werden Kartoffeln und Topinambur dazugeben und kurz mit anbraten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und das ganze 10 -15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und das Topinambur gar sind. Mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schon fertig! Zu der Suppe passen auch leckere Topinamburchips.

Gut zu wissen:

Noch ist Zeit dieses leckere Wintergemüse zu ernten. Demnächst fängt die Knolle wieder an zu treiben, um im Sommer wunderschöne Blüten zu tragen. Achtung: wer sie im Garten anpflanzen möchte sollte wissen, dass sie gerne wuchert. Ich finde das allerdings klasse. Dann kann ich mehr ernten. 

Topinambur enthält neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch Inulin. Dies ist ein Festmahl für die gesunden Darmbakterien und unterstützt so unser Immunsystem. Die Knolle kann auch roh über Salate gerieben werden. Wer mit Blähungen auf Topinambur reagiert sollte mit kleinere Mengen beginnen. Lasst es euch schmecken!


Kräuterrezept Februar: Warmer Holunderbeerensaft

Kräuterrezept-Holunderbeerensaft

150 ml Holunderbeerensaft

100 ml kochendes Wasser

ca. 1 TL Honig oder Agavendicksaft

Das Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit den Holunderbeerensaft (entweder im Spätsommer/Herbst selbst heißentsaftet oder aus dem Reformhaus) in ein Glas füllen. Das heiße Wasser dazugeben und nach belieben mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Umrühren und genießen.

Gut zu wissen:

Früher wurde der Holunder als „Apotheke des armen Mannes“ bezeichnet. Von der gesundheitlichen Wirkung des Holunders profitieren wir sogar zweimal im Jahr. Im Frühjahr von den Blüten und im Spätsommer/Herbst von den vitaminreichen Holunderbeeren.

Die Beeren sind u.a. richtige Vitamin C Bomben und stärken das Immunsystem. Ich trinke ihn zum einen im Winter vorbeugend oder wenn ich das erste Kratzen im Hals bemerke. Außerdem schmeckt mir der warme Holundersaft unheimlich gut! 


Januar: Ingwer-Basilikum-Limonade

Kräuterrezept-Ingwer-Basilikum-Limonade

1) Ingwer- Basilikum Sirup:

100 g Ingwer bio

1 Zitrone bio

25 Basilikumblätter

200 g Zucker

300 ml Wasser

Zuerst wird aus den Zutaten ein Sirup hergestellt. Dazu den Ingwer fein reiben. Von der Zitrone die Zesten abreiben und den Saft auspressen. Zusammen mit Zucker und Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Basilikumblätter hinzugeben. Abgedeckt ca. 1 Stunde ziehen lassen. Dann durch ein feines Sieb abseihen, noch einmal kurz aufkochen und dann in Flaschen abfüllen.

2) Ingwer-Basilikum-Limonade:

Ingwer- Basilikum Sirup

Mineralwasser

Basilikumblätter

Limettenscheiben

Den Sirup nach Geschmack mit Mineralwasser (ca. 1:4 Sirup zu Wasser) mischen. Mit Limettenscheiben und Basilikumblätter in einem schönen Glas servieren.

Gut zu wissen:

Ingwer kommt direkt aus dem Paradies. Dies berichten zumindest 5000 Jahre alte Schriften aus dem Orient. Ingwer ist nicht nur lecker, sondern fördert auch noch die Verdauung, aktiviert die Darmtätigkeit, lindert Krämpfe und Blähungen, Übelkeit und Brechreiz, durchwärmt den Körper und beugt Erkältungskrankheiten vor oder lindert sie. Die wirksamen ätherischen Öle sitzen direkt unter der Schale. Also am besten in Bioqualität kaufen und nicht schälen.

Basilikum unterstützt auch die Verdauung und wirkt blähungstreibend durch Anregung von Magen- und Gallensaft. Weiterhin beruhigt Basilikum auch die Nerven, entkrampft auf körperlichen Ebene und auf der seelischen schenkt er Entspannung, lindert Stress, nervöse Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten und macht eindeutig gute Laune.

Lasst es Euch schmecken!